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Die SihdukaiBearbeiten

sind eine Rasse außerirdischer, menschenähnlicher Wesen, die der Menschheit vor allem bekannt geworden sind durch ihr fatales Malheur, die völlige Zerstörung der Erde, und das auch noch so völlig und total aus Versehen. Das Wort "Sihdukai" bezeichnet sowohl Singular als auch Plural, maskulinum und femininum.

Nur wenige Menschen haben sie tatsächlich zur Gesicht bekommen, daher ranken sich Mythen und Legenden um ihr Äußeres. Master Dingdong, berüchtigte Größe des Rotlichtmillieus, schwört, sie seien sämtlich weiblich und wohlgeformt, ihre Haut schimmere in grünen und blauen Schattierungen und sie seien großherzig und offen. Die Mitglieder der Sekte "Sihdukai's Altar" wiederum beschreiben ihr Äußeres als hager und knochig, mit einem sehr biegsamen, langen Hals, der es ihnen erlaubt, den Kopf, der normalerweise vor der Brust getragen wird, in alle Richtungen zu drehen. Sie dementieren die Gesamtweiblichkeit ausdrücklich und sprechen von ungeschlechtlicher Fortpflanzung. Allerdings soll ihr Sektengründer als Kind mal in einen Topf voller brodelnder, homöopathischer Flüssigkeiten gefallen sein und ist in der Folge im Insgesamten nicht durch seine Realitätsnähe aufgefallen.

Sihdukai bild

Einziges vermeintliches Foto von 4 Sihdukais auf der Mauer...

Bei den Güteverhandlungen der Sidhukai mit dem Rest der Menschen im Jahre 2327 hatten sie darauf bestanden und zur Voraussetzung gemacht, von jeglicher bildlicher Dokumentation Abstand zu nehmen, also weder Fotografien noch Videoaufnahmen von dem Ereignis zu erstellen. Daher bleibt jegliche Spekulation müßig und man konzentriert sich lieber über die erforschten und bestätigten Fakten.

Hierzu gehören vor allem Kenntnisse über ihre Intelligenz, ihren technischen Fortschritt und ihre Gesellschaftsform.


Intelligenz und technischer Wissensstand der SihdukaiBearbeiten

In Anbetracht der Tatsache, dass zu einer Zeit, in der die Menschen mit Ach und Krach und unglaublichem Aufwand gerade so in der Lage waren, ein einigermaßen sinnvolles und flugfähiges Raumschiff zu bauen, besaßen die Sihdukai längst eine stattliche Flotte verschiedenster Raumschifftypen von Asteroid-Minenschiffen über mobile Sprungtore zu Agrarstationen, Isolationskliniken und natürlich etlichen Kriegs- und Eroberungs-, bzw. "Befreiungs-"Schiffen. Kurzum, sie können nicht ganz dumm gewesen sein. Auch waren sie in kürzester Zeit in der Lage, die englische Sprache zu erlernen und zu verstehen.

Der alte, senile Sihdukai-Kommandant Forhk Tongk Mul¹ höchstpersönlich hat in seiner zweiwöchigen Bestrafungshaft sämtliche Werke von William Shakespeare in Originalsprache gelesen und mit verstellten Stimmen akzentfrei nachgesprochen. Zu diesem Zeitpunkt waren erst drei Wochen vergangen, seit er das erste Mal die Stimme eines Menschen vernommen hatte.

Ein Großteil der Kenntnisse über mechatronische Roboter im Allgemeinen stammt aus den Laboren der Sihdukai, die bereitwillig und reuevoll ihre technischen Errungenschaften teilen wollten, vor allem seit sie - kaum zu glauben, aber offensichtlich wahr - etwas noch Tolleres als Mechbots erfunden hatten und ihrer langsam überdrüssig geworden waren. 

Auch waren sie so großzügig, die Pegasus, die nach ihrem übereilten Start ziemlich fehlerhaft und instabil im All herumdriftete, mit einem Grundstock funktionabler Technologien zu versehen, so dass sie nicht direkt im Anfang ihres Daseins auf irgendeinen dahergelaufenen Zwergplaneten abstürzen musste. Während der Folgezeit widmeten sich die Wissenschafter der Pegasus der Erforschung der überreichten Technologien und fanden nur langsam einen Zugang zu diesen neuartigen Erkenntnissen, bis sie schließlich in der Lage waren, sie weiterzuentwickeln und zu erweitern.

Andererseits fällt es den Sihdukai sehr schwer, Ironie und Sarkasmus zu verstehen. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass es bei den von Seiten der Menschheit sehr emotionalen Gesprächen nach der Erdzerstörung überhaupt zu fruchtbaren Verhandlungen gekommen ist.

Ein weiterer fast amüsanter Fakt, ist die völlig Unfähigkeit des Sihdukai-Körpers, sich rechtsherum zu drehen, was ihnen aber - außer vielleicht auf dem Catwalk - keinerlei Nachteile verschafft hat.


¹vormals hoher Militäradliger "Lord Forhk Tongk Mul", der Adelstitel wurde ihm aber als Folge seines grob fahrlässigen Erd-Zerstörungsmanövers für über einen Monat aberkannt


Gesellschaftsform der SihdukaiBearbeiten

Die Sihdukai leben in einer absoluten Demokratie. Es ist Recht und Pflicht eines jeden Sihdukai, bei allen Belangen des Volkes, seine Meinung kundzutun. Da die Sihdukai ein sehr ehrliches und dadurch sehr direktes Volk sind, kommt es nur sehr selten zu Streitigkeiten, auch führen Eifer, Fleiß und ein ausgeprägter Gerchtigkeitssinn dazu, dass es nur selten zu Notständen oder Engpässen kommt. 

Die Sihdukai legen Wert auf eine völlige, soziale Absicherung jedes Individuums. Jedem Einwohner oder Mitglied steht monatlich die Zahlung einer ihn zum Lebensunterhalt genügenden Summe zu, völlig unabhängig von Bildungsstand oder sozialem Status. Leider betreiben sie gleichzeitig auch eine sehr strikte Einwanderungspolitik, die es einem Außenstehenden nicht ermöglicht, einen Sihdukai-Pass zu erhalten.

Sihdukai formen sich grüppchenweise zu Effizienz-Clustern, die gemeinsames Leben und Wirtschaften beinhalten, in denen jedes Mitglied gewisse Aufgabenbereiche erhält, je nach seinem Talent. Insgesamt gesehen verhalten sich Sihdukai weniger emotional als Menschen, was ihre wissenschaftliche Überlegenheit erklären könnte.

Die Menschheit wird von den Sihdukai aus einem sehr wohlwollenden, minimal mitleidenden Auge eines eingebildeten großen Bruders belächelt. Die diplomatischen Beziehungen sind friedlich und freundlich und - vor allem vonseiten der Menschheit - sehr großzügig. So wird dem Sihdukai'schem Außenposten jedes Jahr zum Andenken ihres Erden-Malheurs ein nicht gerade undekadentes Trostgeschenk überreicht, während ihrerseits noch nicht einmal immer ein Angestellter bereitgestellt wird, der die gigantische Lieferung entgegennimmt.

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