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Die PegasusBearbeiten

Die Pegasus wurde um 2300 n. Chr. von einer internationalen Untergrund-Forschungseinheit mit ordentlich Asche im Rücken erfunden und gebaut, um einem möglichen Alien-Konflikt oder einer Totalzerstörung der Erde im schlimmsten Falle entfliehen zu können. 

Ihr Standpunkt und ihre Existenz wurden höchst geheim gehalten, aber natürlich rankten sich Mythen und Legenden um dieses gigantische Raumschiff, was so vielen Menschen einen (Über)-Lebensraum schenken sollte. Es wird gemunkelt, dass der Antrieb nicht hundertprozentig von der Erde stammt, sondern abgestürzten außerirdischen Raumschiffen abgeguckt und weiterentwickelt worden sein soll. (Aber darüber wissen wir nichts. Da müsste man schon die Techniker und Professoren auf der Pegasus fragen, denn die machen da ein ganz schönes Geheimnis drumrum.) 

Ehrlich gesagt hatte man bei dem Bau ganz schön gebummelt. Zum einen, weil so ein Camping-im-All-Projekt recht ressourcenintensiv ist, zum anderen aber auch, weil man eben dachte, man hätte noch massenweise Zeit. Ein Wunder also, dass die Pegasus gerade rechtzeitig zum Abschuss der Erde in startklarem Zustand war.

Tatsächlich soll es so gewesen sein, dass einer der Techniker mit Namen Randolf sich als verhältnismäßig junger Spunt ganz zu Anfang der Konstruktionszeit einmal gewünscht haben soll, dass er die Fertigstellung noch vor Eintritt ins Rentenalter mit 77 miterleben wollte. Als nun weit mehr als 30 Jahre ins Land gezogen und Randolf bereits deutlich ergraut war, hielt sein Freund ihm zu Ehren eine Motivationsrede vor versammelter Mannschaft, die so schrecklich langweilig und trocken war, dass sich alle Mitarbeiter entschieden, möglichst bald fertig zu werden, damit ihnen solch eine lahme Ansage nie wieder unterkäme.

Dass der Jungfernflug der Pegasus alles andere als geheim blieb, war eigentlich abzusehen, immerhin hatte sie damals schon eine stattliche (und unübersehbare!!!) Größe mit einer Länge von über 8 Kilometern, einer Höhe von etwa 950 Metern und einer Breite von fast 1 1/2 Kilometern. Diese Fakten hatte jemand bei der Geheimhaltungsabteilung wohl übersehen... ZUM GLÜCK! Denn so kam es, dass unmittelbar nach dem ersten erfolgreichen Flug der Pegasus etliche Tausend Menschen aus aller Welt mit Kind und Kegel zu der ach-so-geheimen Basis gekommen waren, um dieses Wunderwerk der Technik zu bestaunen. Gerade zeitig, um die letzten Stunden nach der Sihdukai'schen Zerstörungswarnung am Himmel zur spontanen Evakuierung zu nutzen. 

Die Rettung vieler Tausend Menschen war erfolgreich, dennoch brauchte man ungezählte Jahre, um den Verlust der zwar schon stark lädierten, aber dennoch sehr geliebten Erde zu verkraften. Viele Menschen ließen sich mit der Zeit auf anderen, bewohnbaren Planeten nieder, aber der größte Teil blieb auf der Pegasus, dem Bewahrer und der neuen Heimat der Menschen. Sie bauten sie weiter aus, erneuerten sie, bildete Regierungen, führten Kriege mit den Sidos und gewöhnten sich mehr und mehr an das Leben auf der riesigen, fliegenden Metropole, die jetzt ihr Zuhause war. 
Las pegasus

Das staatliche Amüsier-Projekt. Ein gigantisches Casino.

Man baute mit der Zeit landwirtschaftliche Module, in denen Pflanzen und Tiere, teils irdisch, teils außerirdisch gezüchtet und angebaut wurden. Man ergänzte zusätzliche Wohnmodule zu den Seiten und nach hinten hin, so dass die Pegasus zum einen immer länger und breiter wurde, zum anderen sich aber auch eine Art "Komfort-Gefälle" von außen nach innen entwickelte. Immerhin waren die äußeren, neuen Wohnmodule immer ganz modern und näher an der Sonne, während die inneren Teile der Pegasus nur künstlich beleuchtet werden konnten und je weiter innen desto älter wurden... Weiter im Kern befinden sich die meisten Amüsierläden. Hier ist die Hauptarena und das Casino , es gibt tonnenweise Bars, Spelunken und Kneipen. Weiter nach unten gibt es noch Schrottplätze und Recyclinglager, desto mehr, je näher man dem gigantischen Antriebskern kommt. Weiter nach oben und außen wird es eben immer schicker, dort findet man zusätzliche Kampfschauplätze, z. B. im Stadion oder im Tempel. Und überall dazwischen immer wieder unterschiedlich alte und intakte oder eben nicht intakte Wohndistrikte.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Pegasus fast 16 Kilometer lang und hat einen stattlichen Bauchumfang von über 2 Kilometern. Viel Platz, um sich zu verlaufen...

Bei der letzten Zählung wurden ca. 2.3 Millionen Menschen gezählt, allerdings darf man den Zahlen, die von der Regierunggsseite stammen, nie trauen. Die lügen nur. Immer. Na, gut. Vielleicht gibt es auch hier und da mal einen, der es ernst meint. Aber das Gros tut es leider nicht und nutzt jede Chance, sich auf Kosten der Bevölkerung an Dollar und Pyronit zu bereichern. Allein, was sie an Steuern wollen... Naja. 

Pfi

Das Finanzunternehmen der Pegasus.

Wo wir gerade bei Finanzen sind: Es gibt nur eine Bank auf der Pegasus, das ist das Pegasus Financial Institute. Jeder hat da sein Konto, man wird gar nicht gefragt, man bekommt es zur Geburt "geschenkt"...

Es ist nicht alles Gold was glänzt und auf der Pegasus ist einiges im Argen. Wenn man sich nicht die Mühe macht, sich ein Abenteuer zu suchen, dann ist es vor allem eines: gähnend langweilig. Also schmeiß' dich in Schale, schnapp' dir deinen Bot und mach' dich auf den Weg in die Arena. Dort kannst du Kohle machen, Freunde finden und etwas erleben.

Oder schau' dir rechts und links die Pegasus an, es gibt zahllose Missionen, die du miterleben kannst. Und wenn du gerade denkst, du hättest nichts mehr zu tun, greifen wer-weiß-das-schon bestimmt mal wieder die stinkenden Sidos an.

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